Produktentwicklung vom Konzept bis zur Fertigung
Unseren Produktentwicklungen ist ein Ziel gemein: das Lösen von technischen Aufgaben, welches zu produktions- und marktreifen Erzeugnissen führt. Das Ergebnis steigert Ihre Kundenzufriedenheit und verbessert Ihr Betriebsergebnis.
Sie profitieren von unserer bewährten Kombination aus erstklassig geschulten und anwendungserfahrenen CAD-Konstrukteuren, einer umfangreichen Simulationsinfrastruktur sowie einem zertifizierten Entwicklungsprozess vor Ort.
Gemeinsam erarbeiten wir mit unserer Expertise innovative Lösungen – excellent designed, kosteneffizient und marktreif.
Auswahl unserer Projekte
Forschungsprojekt: ChondroDicer
Mechanische Konstruktion und Simulation eines wiederverwendbaren Zerkleinerungswerkzeugs für die Medizintechnik (Laufzeit: 07/24 - 06/26)
Traumatische oder degenerative Knorpelverletzungen im Knie bergen ein hohes Risiko für sekundäre Arthrose. Die Transplantation von körpereigenem Knorpelgewebe ist eine etablierte Methode zur Behandlung solcher Läsionen.
Im Rahmen des FuE-Kooperationsprojekts ChondroDicer entwickeln die engelke engineering art gmbh und das Universitätsklinikum Magdeburg A. ö. R. ein spezialisiertes Gerät zur Zerkleinerung von autologem (körpereigenem) Knorpelgewebe.
Dieses innovative Werkzeug ermöglicht eine präzise und konsistente Zerkleinerung in Partikelgrößen, die für eine optimale Einheilung und Regeneration im Transplantationsbereich sorgen.
Vorteile der neuen Technologie:
| Optimale Partikelgröße unterstützt den Heilungsprozess. |
| Feinere und konsistentere Zerkleinerung als mit aktuellen Technologien. |
| Reduzierung der Operationszeit. |
| Insgesamt verbesserte Behandlungsqualität für Patienten. |
| Gefördert durch: | Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz |
FlexGrip - Hochflexibles Greifersystem für den universellen Einsatz
Intelligente Automation: Der Greifer für die Produktion von morgen (Laufzeit: 01/21 – 07/22)
Flexible Wertschöpfungsketten sind ein wesentlicher Bestandteil der vernetzten und digitalisierten Produktion von morgen. Insbesondere innovative Robotersysteme, die sehr vielseitig in den Bereichen der Zuführung und Vereinzelung von Bauteilen, deren Handhabung und der Montage zum Einsatz kommen, spielen dabei eine wesentliche Rolle. Der universelle Einsatz von Robotern in diesen Arbeitsgebieten stellt jedoch speziell für herkömmliche Greifersysteme eine erhebliche Herausforderung dar.
Ein Kooperationsprojekt als Antwort auf die Industrie 4.0:
Um diese Lücke zu schließen, hatten sich die engelke engineering art gmbh und das renommierte Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF im Rahmen eines FuE-Projekts zusammengeschlossen. Ziel war die Entwicklung eines neuartigen, hochflexiblen Greifersystems mit sensorischen Fähigkeiten.
Taktile Intelligenz für maximale Präzision:
Das entwickelte System zeichnet sich durch seine einzigartigen Fähigkeiten aus: Es beherrscht unterschiedliche Griffarten, verfügt über ein sensibles "Fingerspitzengefühl" und meistert die sogenannte "In-Hand Manipulation" – das Umpositionieren von Objekten in der Hand des Greifers. Der Greifer ist in der Lage, die Form von Objekten präzise zu ertasten und Teile feinfühlig und sicher zu greifen.
Praxisbeweis unter realen Bedingungen:
Die innovative Funktionsweise wurde anhand des anspruchsvollen „Peg-in-Hole“ Problems demonstriert, bei dem Bauteile unterschiedlicher Form und Größe millimetergenau in eine Matrize gefügt werden müssen. Dies unterstreicht die Reife und Leistungsfähigkeit der Technologie für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Gefördert durch:
Dieses Projekt wurde erfolgreich durch den EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) unterstützt und ermöglicht.
Mechanische Konstruktion und Simulation einer multivalenten Prüfbox für Gelenke
Herausforderung: Optimierung orthopädischer Implantate (Laufzeit: Oktober 2022 - Juni 2023)
Die Zahl orthopädisch notwendiger Operationen und die damit verbundenen Kosten im Gesundheitssystem steigen kontinuierlich. Besonders kritisch ist die Zunahme von Revisionsoperationen – Nachbesserungen an bereits eingesetzten Kunstgelenken –, die für Patienten ein höheres Risiko bedeuten. Ein zentraler Ansatz, um die Erfolgsquote von Erstimplantationen zu erhöhen, ist die präzise mechanische Prüfung und modellbasierte Simulation künstlicher Gelenkpaarungen.
Herkömmliche Prüfsysteme sind oft teuer, unflexibel und in ihrer Funktionalität eingeschränkt.
Unser Ansatz: Innovation durch Flexibilität
In einem Kooperationsprojekt mit regionalen Partnern aus Wirtschaft und Forschung entwickelte engelke engineering art gmbh eine innovative, kosteneffiziente Lösung: eine multivalente Prüfbox, die auf einem Standard-CNC-Bearbeitungszentrum implementiert wird.
Kernziele und Leistungen:
Mechanische Konstruktion der flexiblen Prüfeinrichtung.
Entwicklung einer numerischen Methode zur Vorhersage des Implantatverhaltens.
Weiterentwicklung in Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.
Konzeption digitaler Angebote wie Messdatenanalysen und der Aufbau eines digitalen Zwillings zur Funktionserweiterung von Gelenksimulatoren.
Projektergebnis: Eine leistungsfähige und flexible Prüflösung
Das Projekt zielte darauf ab, eine vielseitige Prüfeinrichtung zu schaffen, die die Nachteile bestehender Spezialgeräte überwindet. Die entwickelte Lösung ermöglicht umfassende Gelenkprüfungen und Simulationen mit hoher Flexibilität und geringeren Anschaffungskosten.
Dieses Vorhaben war Teil des Verbundprojekts “Entwicklung eines Simulators für die Analyse und Bewertung von Gelenken”.